Privater Pflegekostenschutz bleibt ausbaufähig

Pflegeleistungen verteuern sich in Deutschland deutlich schneller als die allgemeinen Lebenshaltungskosten, zuletzt um 9 Prozent auf Jahressicht. Der Eigenanteil bei vollstationärer Pflege liegt mittlerweile im Durchschnitt bei weit über 3.000 Euro monatlich. Dass sich angesichts leerer Sozialversicherungskassen mit der anstehenden Pflegereform maßgebliche Entlastungen für Pflegebedürftige realisieren lassen, glauben nur eingefleischte Optimisten –schließlich wird die Zahl […]
ONLINE-MAGAZIN

Versicherungs-News

Ob Neuigkeiten, wichtige Änderungen oder nützliche und gewinnbringende Tipps, wir halten Sie auf dem Laufenden. Schauen Sie daher öfters mal vorbei und verpassen Sie nichts.

Pflegeleistungen verteuern sich in Deutschland deutlich schneller als die allgemeinen Lebenshaltungskosten, zuletzt um 9 Prozent auf Jahressicht. Der Eigenanteil bei vollstationärer Pflege liegt mittlerweile im Durchschnitt bei weit über 3.000 Euro monatlich. Dass sich angesichts leerer Sozialversicherungskassen mit der anstehenden Pflegereform maßgebliche Entlastungen für Pflegebedürftige realisieren lassen, glauben nur eingefleischte Optimisten –schließlich wird die Zahl der Pflegefälle allen Prognosen zufolge weiter steigen. Umso wichtiger ist die private Vorsorge, für die ein breites Angebot an privaten Pflegezusatzversicherungen bereitsteht.

Doch dieses effektive Instrument zur Entschärfung eines beträchtlichen Kostenrisikos wird nach wie vor nur von einer Minderheit der Deutschen genutzt: Laut der auf Versicherungen spezialisierten Ratingagentur Franke und Bornberg haben nur 4,1 Millionen Menschen hierzulande eine Pflegezusatzpolice abgeschlossen, weniger als 5 Prozent der Bevölkerung also. „Viele verdrängen das Risiko. Niemand denkt gerne daran, pflegebedürftig zu werden“, erklärt Geschäftsführer Michael Franke die gefährliche Zurückhaltung. Den Betroffenen werde häufig erst, wenn der Pflegefall eintrete, bewusst, welche Schutzlücke bestehe.

Aktuelle News

2027 kommt die digitale Brieftasche
Das Bundeskabinett hat kürzlich das Digitale-Identitäten-Gesetz (DIdG) auf den Weg gebracht, mit dem EU-Recht umgesetzt werden soll. Es sieht ab dem 2. Januar 2027 die Einführung einer digitalen Brieftasche für alle Bürger vor, einer sogenannten EUDI-Wallet. Darin sind dann Identitätsdaten, Personalausweis oder Führerschein gespeichert. Die EUDI-Wallet wird auch die Kommunikation zwischen Versicherern und Kunden vereinfachen, […]
Börsenkurse geben sich von Krisen unbeeindruckt
Während die Weltkonjunktur die Sperrung der Straße von Hormus verkraften muss und die Wachstumsprognosen geradezu monatlich nach unten korrigiert werden, bewegen sich die Aktienkurse weiter auf Rekordniveau. Der deutsche Leitindex DAX 40 näherte sich Ende Mai erneut seinem Allzeithoch, obwohl die deutsche Wirtschaft vergleichsweise stark unter dem Irankrieg leidet. Der US-amerikanische Index NASDAQ 100 übersprang […]